Warum Lesen so wichtig ist

Ich selber bin eine große Leseratte, und daher habe ich auch mit meinen beiden Kindern viel gelesen. Mit dem ersten habe ich bereits mit 6 Monaten Tierbücher angeguck, dabei habe ich ihm erklärt was er für Tiere sieht - wo Sie wohnen und was für Geräusche sie machen. Wir haben es beide genossen auf dem Sofa zusammen zu kuscheln und immer wieder das selbe Buch anzugucken. Mit der Zeit kamen dann Wimmelbücher hinzu, und irgendwann Peterson und Findus, oder andere Vorlesebücher. Diese frühe Gewöhnung an Bücher und die Freude die damit verbunden ist, hat dazu geführt das mein Erster mit 2 Jahren fließend sprechen konnte. Und noch erstaunlicher fanden andere,  das er jedes Tier in Büchern benennen konnte und die passenden Laute machte. Der Zweite der 28 Monate später kam, hatte nicht das Glück schon so früh mit Büchern gefüttert zu werden, erstens fehlte mir die Zeit und dann war es auch für die beiden Buben schön sich miteinander zu beschäftigen. Wir haben ihm dann erst ab circa 2 Jahren,  beiden Buben gemeinsam Geschichten vorgelesen. Doch während der Ältere aufmerksam zuhörte hobste der andere meist schnell vom Schoß und fand andere Dinge spannender. Selbst als wir ganz gezielt Bücher für sein Alter aussuchten, war es schwer seinen Aufmerksamkeit für längere Zeit zu bündeln. 

Keine Sorge, Sie haben natürlich Beide das Lesen und Schreiben gelernt. Aber es ist bis heute so, dass der eine wesentliche lieber liest und sich mit Sprache leichter tut als der anderen. Der Jüngere ist dafür mit Zahlen besser. Aber es zeigt doch sehr deutlich wie wichtig es ist, das Interesse für Bücher schon ganz früh zu fördern. Die Ruhe gemeinsam ein Buch anzusehen, die Geborgenheit und Liebe die dabei vermittelt wird und das Wissen das gefördert wird, speichert ein kleiner Mensch wie ein Schwamm. Dieses Gefühl beim Lesen wird Ihn ein Leben lang begleiten, und wenn wir alle uns eins wünschen, dann doch Liebe und Geborgenheit. Natürlich hat das Lesen auch etwas mit Lautbildung und der Verknüpfung von Buchstabe und Lauten zu tun. Das muss geübt werden und es dauert natürlich bis ein Kind das beherrscht. Hier üben geschulte Kindergärtner in der Vorschule und später die Grundschullehrer in der Schule. Umso erstaunlicher, dass selbst Deutschland noch eine hohe Analphabeten Rate hat. Menschen die an vielen Dingen nicht teilhaben können, weil Sie nie die Freude am Lesen gefunden haben, bzw. Sie Ihnen nicht vermittelt wurde. 

Für mich geht es aber weiter als das reine Lernen einer Fähigkeit. Es ist was wir empfinden und erträumen, wenn wir in Bücher eintauchen, und das ist am Ende was wir vermitteln sollten. Es würde so vielen Kindern mehr Spaß machen und die Motivation wäre soviel größer zu lernen, wenn wir aufzeigen würden welche Welten sich einem eröffnen, wenn wir die Fähigkeit des Lesens beherrschen. Lernen ist Teil unseres ganzen Lebens, da sollte es eigentlich soviel Spaß wie möglich machen. Diese Grundlage legen wir, wenn wir unsere Kinder in den Jahren vor der Schule in Fantasiewelten entführen. Märchenbücher gehören unbedingt dazu, auch wenn manche Märchen ganz schön gruselig sind, aber Sie bringen Kindern übre Geschichten wichtige Verhaltensweisen bei. Mutig sein, durchhalten, beieinander bleiben wenn man nicht weiter weiss, und das wenn wir tapfer sind am Ende auch alles Gut werden kann. Bücher Wenn wir Sachbücher über die Erde mit Ihnen angucken, oder Tiere dieser Welt kennen lernen. Da macht Lust auf mehr, macht Neugierig und das ist leider viel zu häufig etwas was in den Schulen von heute nicht mehr gefördert wird... die Neugier, der Forschergeist und die Freude am Lernen. Um so wichtiger wenn wir als Eltern dieser Freude am Lernen eine Basis geben. Wer lesen kann, kann lernen!

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